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Die Kartenbox. Noch vor den Suchergebnissen.

Google-Unternehmens­profil optimieren

Wenn jemand in Ihrer Stadt nach dem sucht, was Sie anbieten, sieht er zuerst eine Karte mit drei Betrieben. Erst darunter kommen die normalen Suchergebnisse. Auf dem Telefon füllt diese Box fast den ganzen ersten Bildschirm.

Ob Sie dort stehen, entscheidet Ihr Profil. Und die meisten Profile sind nicht schlecht gemacht – sie sind eingeschlafen.

Sascha Meyer Sascha Meyer, Delmenhorst Sie schreiben mir, ich antworte. Kein Callcenter dazwischen.
maler delmenhorst
Ihr Betrieb Geöffnet
Ein Wettbewerber 4,3 · Schließt gleich
Noch ein Wettbewerber 4,8 · Geöffnet

So sieht die Kartenbox auf dem Telefon aus. Darunter beginnen erst die normalen Suchergebnisse.

Was über die Kartenbox entscheidet

Google veröffentlicht nicht, wonach es die Kartenbox sortiert. Was es gibt, ist eine jährliche Befragung: Whitespark fragt Fachleute aus der lokalen Suche, welche Signale sie für die wichtigsten halten, und veröffentlicht die Rangfolge. Für 2026 sieht sie so aus.

Das ist eine Einschätzung von Fachleuten, keine Offenlegung von Google. Sie ist trotzdem das Belastbarste, was zu dem Thema vorliegt – und deckt sich mit dem, was in der Praxis wirkt.

  1. Die primäre Kategorie in Ihrem Profilselbst machbar
  2. Die Entfernung zwischen Suchendem und Betrieb
  3. Der Suchbegriff im Firmennamen
  4. Eine Adresse in der gesuchten Stadt
  5. Geöffnet zum Zeitpunkt der Sucheselbst machbar
  6. Gute Bewertungen, vier bis fünf Sterne
  7. Die Adresse im Profil sichtbar
  8. Weitere Kategorien neben der erstenselbst machbar
  9. Die Anzahl der Google-Bewertungen
  10. Eine korrekt gesetzte Kartennadelselbst machbar

Quellen: Whitespark, Local Search Ranking Factors 2026. Sterling Sky zu Leistungen im Profil, Stand September 2026.

Drei Dinge daran sind wichtiger, als sie aussehen

Kategorie, Fotos und Antworten auf Bewertungen – an diesen drei Stellen entscheidet sich, wie Ihr Google-Profil wirkt.

Die Kategorie steht auf Platz eins, nicht die Bewertungen. Sie ist auch das, was am schnellsten falsch ist: Wer sich beim Anlegen für „Bauunternehmen“ entschieden hat, obwohl er Bäder saniert, taucht bei der Suche nach einem Badsanierer nicht auf. Daran ändert keine einzige Bewertung etwas.

„Geöffnet zum Zeitpunkt der Suche“ ist neu in dieser Liste. Wer keine Öffnungszeiten hinterlegt hat, fällt aus diesem Signal heraus – nicht nur außerhalb der Zeiten, sondern immer.

Vier der zehn Punkte kosten nichts außer zwanzig Minuten. Kategorie, weitere Kategorien, Öffnungszeiten, Kartennadel. Das sind Einstellungen, keine Leistungen.

Ein bis drei Tage So schnell zeigt sich die Wirkung, wenn Leistungen ins Profil eingetragen werden. Sterling Sky misst das seit Jahren: 2019 war noch kein Effekt messbar, seit 2022 ein deutlicher. An einer Website arbeitet man Monate, bevor sich etwas zeigt.

Vier Dinge, die Sie heute selbst erledigen können

Vier Einstellungen im Profil, für die Sie niemanden brauchen.

Nichts davon braucht eine Agentur. Wenn Sie zwanzig Minuten Zeit haben, fangen Sie hier an.

  1. Die Kategorie prüfen

    Öffnen Sie Ihr Profil und sehen Sie nach, welche Kategorie an erster Stelle steht. Stimmt sie mit dem überein, womit Sie Ihr Geld verdienen? Nicht mit dem, was im Handelsregister steht – mit dem, wonach ein Kunde suchen würde.

  2. Weitere Kategorien ergänzen

    Google lässt neben der ersten mehrere weitere zu. Jede davon kann Sie in eine Suche bringen, in der Sie sonst nicht vorkommen.

    Übertreiben Sie es nicht: Kategorien, die nicht zu Ihnen passen, schaden mehr als sie nützen.

  3. Öffnungszeiten eintragen und die Feiertage pflegen

    Auch dann, wenn Sie kein Ladenlokal haben. Ein Handwerksbetrieb, der von sieben bis sechzehn Uhr erreichbar ist, sollte das dort stehen haben.

  4. Die Leistungen eintragen

    Das ist der Punkt mit der schnellsten Wirkung, und er wird am häufigsten übersehen. Google schlägt Ihnen für Ihre Kategorie Leistungen vor – tragen Sie die ein, die Sie tatsächlich anbieten.

Und dann fängt die Arbeit an, die bleibt

Die vier Punkte oben sind einmal erledigt und dann erledigt. Der Rest ist kein Handgriff, sondern eine Gewohnheit.

Bewertungen kommen nicht von selbst, sie müssen nach jedem Auftrag erbeten werden – und zwar stetig, nicht einmal im Jahr in einer Sammelaktion. Auf jede Bewertung gehört eine Antwort, auch auf die schlechten, besonders auf die schlechten. Beiträge wollen geschrieben werden, damit das Profil nicht aussieht wie vergessen. Bilder wollen nachgelegt werden. Öffnungszeiten ändern sich an Feiertagen, und wer das vergisst, steht in der Suche als geschlossen da, während der Betrieb läuft.

Nichts davon ist schwer. Es ist nur nie dran, wenn der Tag voll ist – und genau daran schlafen die meisten Profile ein. An dem Punkt übernehme ich.

Was ich am Profil mache

Die Angaben, überall gleich Name, Anschrift, Telefonnummer. Klingt banal, ist es nicht: In Verzeichnissen stehen oft drei verschiedene Fassungen, und Google merkt das.
Alle Wege zu Ihnen Telefon, WhatsApp, E-Mail, die Website und die Kanäle, auf denen Sie ohnehin aktiv sind. Wer Sie in der Kartenbox findet, soll von dort aus in einem Schritt weiterkommen.
Kategorien und Leistungen Welche Felder Google Ihrer Branche anbietet, ist von Kategorie zu Kategorie verschieden. Ich sehe nach, was in Ihrem Profil möglich ist, und fülle aus, was da ist.

Dazu die Bilder. Ihre vorhandenen Fotos werden zugeschnitten, in die richtigen Formate gebracht und den richtigen Stellen im Profil zugeordnet – Google hat dafür feste Vorgaben, an denen viele Profile scheitern. Das Material liegt meistens längst da: auf dem Handy vom letzten Einsatz, vom Umbau, vom Betriebsfest.

Was fehlt, sage ich Ihnen auch. Ein Fotograf ist dafür nicht nötig – fürs Profil zählt, dass ein Bild echt und aktuell ist, nicht dass es aus dem Studio kommt. Ich sage Ihnen, welches Motiv fehlt, und Sie nehmen es beim nächsten Mal selbst auf.

Ein Kunde sieht daran, womit er es zu tun bekommt. Und wer gerade über eine Stelle bei Ihnen nachdenkt, sieht auf einen Blick, wie viele Leute das sind und wie dort gearbeitet wird – wofür sonst kein Absatz reicht.

Und regelmäßige Beiträge, damit das Profil lebendig aussieht statt vergessen. Wenn die auch auf Facebook und Instagram laufen sollen, gehört das zur Social-Media-Betreuung.

Der Hebel, den Sie selbst in der Hand haben

Das kennen wir doch alle: Wir wollen das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis und schauen dafür zuerst, was andere geschrieben haben. Beim großen Versandhändler, beim Hotel, beim Handwerker um die Ecke – überall dasselbe. Und die meisten von uns trauen vier Sternen aus dreißig Berichten mehr als fünf Sternen aus zwei.

Google macht es für die Kartenbox genauso und wertet die Kundenbewertungen mit aus. Von allem, was dort hineinspielt, sind sie der Teil, den Sie selbst in der Hand haben – anders als Entfernung, Branche oder Wettbewerb. Kundenbewertungen zu verbessern ist deshalb die Arbeit mit der schnellsten Wirkung, die es hier gibt.

Deshalb gehört zu dieser Leistung ein fester Weg, auf dem Kunden nach einem abgeschlossenen Auftrag um eine Bewertung gebeten werden. Google stellt dafür einen Direktlink bereit, der ohne Umwege im Bewertungsfenster landet. Dazu bekommen Sie den passenden QR-Code und einen Textbaustein für die E-Mail-Signatur, damit niemand im Betrieb jedes Mal neu überlegen muss, wie er das formuliert.

Wenn der QR-Code auf die Rechnung, den Auftragszettel oder aufs Fahrzeug soll, gestalte ich Ihnen das gern passend zu Ihrem Auftritt – das ist Grafikarbeit und wird eigens besprochen. Den Link und den Code selbst bekommen Sie so oder so.

Dazu das Antworten. Auf jede Bewertung gehört eine Antwort – auf die guten, weil es gelesen wird, und auf die schlechten erst recht. Eine sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung wirkt nach außen besser als fünf gute daneben. Wie das läuft, entscheiden Sie: Entweder ich antworte selbstständig in Ihrem Sinne, oder ich lege Ihnen den Entwurf vor und schicke ihn erst nach Ihrer Freigabe ab.

Und noch jemand liest mit. Wer sich bei Ihnen bewerben will, schlägt Sie vorher nach – meistens abends, meistens am Wochenende. Bewertungen, Fotos und Öffnungszeiten sind für ihn dieselbe Quelle wie für einen Kunden, oft die erste, die er öffnet. Findet er Bewertungen aus diesem Jahr und unter jeder eine Antwort, weiß er mehr über Sie, als in eine Stellenanzeige passt. Dafür muss bei Ihnen niemand erreichbar sein.

Nicht dazu gehört: Bewertungen kaufen, tauschen oder vorformulieren. Das verstößt gegen Googles Richtlinien und fliegt regelmäßig auf, weil zwanzig ähnlich klingende Texte aus derselben Woche jedem auffallen, der zwei Minuten liest.

Drei Umfänge

Einrichtung

Einmalig: Profil anlegen oder übernehmen, Angaben vervollständigen, Kategorien richtig setzen, Kontaktwege hinterlegen, Bilder einpflegen, die Bestätigung durch Google durchziehen.

Pflege

Danach die laufende Arbeit: Beiträge, aktuelle Angaben, Bilder nachlegen, Feiertage und geänderte Öffnungszeiten.

Pflege mit Bewertungsweg

Zusätzlich der eingerichtete Weg zu neuen Bewertungen: Direktlink, QR-Code, Textbaustein für die Signatur – und das Antworten auf jede Bewertung, die hereinkommt.

Sie müssen sich dafür bei nichts anmelden und nichts einrichten. Ich bekomme einen Zugang als Verwalter, und ab da läuft es. Wenn sich bei Ihnen etwas ändert, reicht eine kurze Nachricht.

Kundenbewertung bei Google

„Kompetenter und freundlicher Service, schnelle unkomplizierte Umsetzung.“
Detlef Nowag 1. Delmenhorster Lohnsteuerhilfeverein

Was hier meistens gefragt wird

Sechs Fragen, die im Erstgespräch fast immer kommen.

Kann ich das nicht einfach selbst machen?

Den größten Teil ja, und weiter oben steht, wie. Die Einstellungen sind in zwanzig Minuten erledigt, und dafür brauchen Sie niemanden.

Was Zeit frisst, ist danach: fragen, antworten, nachlegen, aktuell halten. Wenn das bei Ihnen jemand übernimmt, sparen Sie sich meine Rechnung. Wenn es seit anderthalb Jahren niemand gemacht hat, wissen Sie, warum Sie hier lesen.

Ich habe schon ein Profil. Reicht das nicht?

Ein Profil zu haben und ein gepflegtes Profil zu haben sind zwei verschiedene Dinge. Die häufigsten Lücken: die Kategorie passt nicht zu dem, was der Betrieb tatsächlich macht, die Angaben sind veraltet, der Link führt auf eine Adresse, die es nicht mehr gibt, und die letzte Bewertung ist zwei Jahre alt.

Wie bekomme ich mehr Bewertungen?

Indem Sie fragen. Am besten direkt nach einem abgeschlossenen Auftrag, solange die Zufriedenheit frisch ist, und mit dem Direktlink von Google, der ohne Umwege im Bewertungsfenster landet.

Stetig statt auf einmal. Wie frisch die Bewertungen sind, wiegt nach der Whitespark-Auswertung schwerer als ihre Anzahl. Zwanzig Berichte aus derselben Woche sehen außerdem jedem Leser danach aus, wonach sie sind.

Darf ich meinen Kunden etwas für eine Bewertung schenken?

Nein. Eine Gegenleistung für eine Bewertung verstößt gegen Googles Richtlinien. Fragen ist erlaubt, bezahlen nicht.

Kann ich eine schlechte Bewertung löschen lassen?

Nur, wenn sie gegen die Richtlinien verstößt – bei Beleidigungen etwa, oder wenn sie offensichtlich einen anderen Betrieb meint. Eine Bewertung, die einfach nur negativ ist, bleibt stehen. Dann ist die Antwort darauf Ihr Auftritt nach außen, und den kann man gut machen.

Wem gehört das Profil, wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten?

Das entscheiden Sie beim Start. Läuft es über Ihren Google-Zugang, bin ich Verwalter und werde am Ende entfernt; Bewertungen, Fotos und der Verlauf bleiben unberührt. Über meinen Zugang haben Sie damit keine Arbeit, brauchen für die Rückgabe aber einen Termin mit mir.

Dieselbe Abwägung wie bei Domain und Hosting, ausführlich unter Zwei Wege bei Domain, Hosting und Zugängen.

Einmal draufsehen lassen?

Ein erster Blick auf Ihr Profil dauert keine zehn Minuten und ist unverbindlich. Danach wissen Sie, ob sich Arbeit lohnt oder ob alles passt. Beides ist ein brauchbares Ergebnis.